Über die GPMR

Im Oktober 2004 gründete sich, auf Initiative von Prof. Dr. Jan A. Aertsen und unter Beteiligung von nahezu allen mit der Philosophie des Mittelalters und der Renaissance befassten Hochschullehrer aus dem deutschsprachigen Raum, die Gesellschaft für Philosophie des Mittelalters und der Renaissance (GPMR).

Die GPMR hat sich zu einem lebendigen Forum des fachlichen Austauschs zur Philosophie des arabischen und des lateinischen Mittelalters sowie der Renaissance entwickelt. Sie repräsentiert diese Gebiete vor der fachlichen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Inzwischen ist sie auch bei der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) als Fachgesellschaft akkreditiert.

Laut Satzung ist der Zweck der Gesellschaft »die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der Philosophie des Mittelalters und der Renaissance vorrangig im deutschsprachigen Raum«. Weiterhin geht es ihr um »die kompetente fachliche Präsenz innerhalb der wissenschaftlichen Einrichtungen und innerhalb einer interessierten Öffentlichkeit« u. a. durch die regelmäßige Durchführung wissenschaftlicher Tagungen.

Sie »kümmert sich um die institutionelle Unterstützung nicht selbst einer wissenschaftlichen Einrichtung zugeordneter oder angehörender Mitglieder« und kooperiert mit nationalen und internationalen Vereinigungen.

Seit ihrer Gründung trifft sich die Gesellschaft zu jährlichen Tagungen. Diese weisen seit 2008 unter dem Titel „Dies quodlibetalis“ eine eigene Form auf: An einem Nachmittag wird gemeinsam eine unser gesamtes Arbeitsgebiet berührende Fragestellung diskutiert, am folgenden Vormittag werden aktuelle Neuerscheinungen vorgestellt, gefolgt von einer Mitgliederversammlung.

Daneben unterstützt die Gesellschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten weitere Veranstaltungen zum Denken des Mittelalters und der Renaissance. Einzelne Themenbereiche, aktuell z. B. zur praktischen Philosophie, werden in speziellen Arbeitskreisen vertieft diskutiert.

Auf dem Gebiet der Philosophie des Mittelalters in seinen verschiedenen Sprachen und Kulturkreisen sowie der Renaissance ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie interessierte Nachwuchskräfte sind ebenso als Mitglieder willkommen wie wissenschaftliche Institutionen. Das gilt auch für Interessierte aus Nachbardisziplinen.